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Wofür die einzelnen Zusatzstoffe bzw. Inhaltsstoffe so da sind. Die Liste ist noch nicht komplett und auch noch nicht vollständig! Ich bin noch dran an der Überarbeitung. Sie soll einfach nur einen kleinen Anhaltspunkt geben was wofür gut ist. Die Stoffe sind nach Alphabet sortiert. Es sind alles allgemeine Angaben und nicht nur auf Chinchillas abgestimmt. Aktualisiert am 21.01.07 |
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| Allgemeines | Die gesamte im Futter
enthaltene Energie wird als Bruttoenergie bezeichnet. Aber nicht alle
Futterbestandteile werden vollständig verdaut. Unverdaute Bestandteile werden
über den Kot wieder ausgeschieden, das heißt es geht Energie über den Kot
verloren. Die dem Körper verbleibende Energie ist die verdauliche Energie/DE
(Nettoenergie). Aber auch die verdauliche Energie kann noch nicht vollständig
genutzt werden. Weitere Verluste entstehen über den Harn und in Form von Gärungsgasen.
Die nun verbleibende Energie wird als umsetzbare (metabolisierbare) Energie (ME)
bezeichnet. Sie steht für alle lebensnotwendigen Funktionen im
Erhaltungsstoffwechsel zur Verfügung. Unterschied zwischen Erhaltungsbedarf und Leistungsbedarf: Atmung, Kreislauf, Aufrechterhaltung der Körpertemperatur, Nahrungsaufnahme, Verdauung, Ausscheidung sind Erhaltungsbedarf. Wachstum, Arbeit/Sport, Trächtigkeit/Laktation gehören zum Leistungsbedarf. |
| Alfalfa | Auch unter dem Namen
Luzerne bekannt. Enthält Vitamin: A (Retinol) B1(Thiamin) B2 - Komplex (Riboflavin, Nicotinsäure, Pantothensäure, Folsäure) B3 B5 B6(Pyridoxin) B12(Cobalamin) C (Ascorbinsäure) D (Calciferol) E (Tocopherol) H (Biotin) K (Phyllochinon, Menachinon). Enthält alle essentiellen Aminosäuren. |
| Aminosäuren | Aminosäuren bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und in seltenen Fällen Schwefel.
Beispiele: Arginin |
| Antioxidantien | Schützen die Zellen. Sind dafür da den Aktionen der freien Radikalen entgegenzuwirken, indem sie das Elektron dieser aufnehmen oder ihnen eins liefern. Auch wenn sie sich dabei selbst zerstören, halten sie die Kettenreaktion im Körper auf und verhindern damit die Zerstörung der Zellen. Die Wichtigsten Antioxidantien sind Vitamin C, Vitamin E und ß-Carotin. |
| Arginin | Aminosäure. Wichtig für das Wachstum. Ein Mangel führt zu Wachstumsstörungen. |
| Biotin | Vitamin H. Biotin gehört zu den Vitaminen der B-Gruppe und wird in erster Linien in der Darmflora gebildet. Es spielt eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen. Wirksam als Wachstumsfaktor sowie als Coenzym im Tribcarbonsäurezyklus (Citratzyklus) und bei Fettsäuresynthese. Die Hemmung seiner Aktivität durch Antagonisten oder ernährungsbedingter Mangel führt zu einer Hypovitaminose in Form von Dermatitis (akute Hautentzündung), Seborrhö (übermäßige Entwicklung des Fettmantels der Oberhaut). |
| B-T Hefe | In erster Linie als
Pferdefuttermittel bekannt. B-T Hefe hat folgende Inhaltsstoffe:
Rohprotein |
| Calcium/Kalzium | Der Mineralstoff wird für den Knochenaufbau und die Zähne benötigt. Um Kalzium richtig zu verwerten sind die Vitamine C und D wichtig. Weiterhin ist Kalzium an der Hormonfreisetzung sowie an der Milchbildung beteiligt. Eine Überversorgung kann zu Kalkablagerungen in Niere, Muskulatur oder Harnblase führen und so für die Entstehung von Harngrieß oder Blasensteine verantwortlich sein. Ein akuter Mangel führt zu Muskelkrämpfen. Ein chronischer Mangel kann unter anderem zu Zahnanomalien führen. |
| Calcium Carbonat | Dient als Puffer für die Vitamin-Aufnahme |
| Calcium-Pantothenat | Panthotensäure (früher auch Vitamin B5 genannt). Hilft beim Abbau von Kohlehydraten zu Glucose und von Fetten zu Fettsäuren. Unterstützt die Bildung von Acetylcholin im Gehirn. |
| Cholinchlorid | Cholin ist wie Pantothensäure eine Substanz die das Gehirn benötigt Acetylcholin zu bilden. Acetylcholin ist einer der vielen Neurotransmitter. |
| Cystin | Wichtig für das Wachstum von Haut und Haaren. Cystin-Mangel kann zu Leberverfettungen führen und weiterhin zu Leberzirrhose, Hautentzündung, Haarausfall, struppiges Fell, Infektanfälligkeit, anomale Kopfgröße. |
| Eisen | Hauptfunktion von Eisen ist das Binden von Sauerstoff an das Molekül Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Dadurch wird der Sauerstoff aus den Lungenbläschen über das Blut zu den Körperzellen transportiert. |
| Eiweiß | Nach der Anzahl der Aminosäuren, aus denen ein Eiweiß besteht, unterscheidet man Oligopeptide mit weniger als zehn Aminosäuren, Polypeptide, die sich aus 10-100 Aminosäuren zusammensetzen, und Proteine mit mehr als 100 Aminosäuren. Die mit der Nahrung aufgenommenen Eiweiße werden im Darm in ihre Bausteine zerlegt, die Aminosäuren werden resorbiert, um dann als Material für den Aufbau körpereigener Eiweiße (Proteine) zu dienen. |
| Fettlösliche Vitamine | Die fettlöslichen Vitamine (A, D, E, K) können in bestimmten Umfang im Organismus gespeichert werden. Sie können im Darmtrakt nur mit Hilfe von Fett aufgenommen werden. |
| Folsäure | Sammelname für verschiedene Vitamine der B-Gruppe. Wird ebenfalls über die Darmflora produziert. Hilft bei der Bildung von Blutkörperchen und Schleimhautzellen mit. |
| Freie Radikale | Freie Radikale sind
instabile hochreaktive Atome oder Verbindungen die ein einzelnes Elektron zu
viel oder zu wenig besitzen und die sich deswegen im Körper auf die Suche nach
diesem begeben oder dieses loswerden wollen. Trifft ein freies Radikal im Körper
auf eine organische Verbindung (z.B. auf eine ungesättigte Fettsäure) so wird
es versuchen sein fehlendes Elektron dort zu klauen oder abzustoßen und überträgt
seinen Zustand damit auf die ungesättigte Fettsäure. Diese wiederum versucht
dann ihrerseits diesen Zustand wieder loszuwerden, was eine Kettenreaktion
hervorruft. Die ungesättigte Fettsäure kann nun ihre eigentliche Aufgabe nicht
mehr erfüllen, wie z.B. als Baustein für Zellmembranen zu wirken. Die
wichtigsten Angriffspunkte der aggressiven freien Radikalen sind bevorzugt die
empfindlichen großen organischen Moleküle in einer Zelle, also Proteine,
Enzyme, Zellmembranen und das Erbgut.
Freie Radikale entstehen unter anderem bei der Verbrennung der Kohlenhydrate im Körper. Sie haben allerdings auch eine Schutzfunktion und unterstützen den Körper bei der Immunabwehr, da sie auch Viren, Bakterien und andere artfremde Zellen angreifen. Solange die Zellen genug durch Antioxidantien geschützt sind, wirken sich freie Radikale also positiv aus. Antioxidantien stoppen diese Kettenreaktion. |
| Glukose | Glukose (Traubenzucker - C6H12O6) ist der Hauptlieferant der Energie für alle Zellen des tierischen Organismus. Glukose kann über verschiedene Wege im Körper auch aus anderen Substraten auf- und umgebaut werden. Überschüssige Energie wird entweder in Form von Glykogen in der Leber und Muskulatur oder in Fettdepots gespeichert. |
| Glykogen | Glykogen wird häufig als tierische Stärke bezeichnet. Es besteht aus einer langen Kette verzweigter Glukoseeinheiten, die miteinander verbunden sind. Überschüssige Glukose wird in Glykogen umgewandelt, das in sämtlichen Zellen, insbesondere jedoch in Muskel- und Leberzelle gespeichert wird. Bei Bedarf wird das gespeicherte Glykogen wieder zu Glukose abgebaut. Wenn die Glykogenspeicher leer sind, wird Glukose aus anderen Nährstoffen gebildet. |
| Histidin | Aminosäure. Spielt bei der Synthese des Blutfarbstoffes eine wichtige Rolle. Außerdem unterstützt sie den Aufbau von Nukleinsäure. |
| Jod | Jod ist ein essentielles Spurenelement. Es ist wichtig für die Schilddrüse und spielt bei der Synthese von Schilddrüsenhormonen eine wichtige Rolle. Ein Mangel dieser Schilddrüsenhormone hat negative Auswirkungen auf das Wachstum und auf die Entwicklung im Mutterleib. Es ist normalerweise in allen Futtern in ausreichender Menge vorhanden. |
| Kobalt | Bestandteil des Vitamins B12. Es ist an der Bildung roter Blutkörperchen und an der Aktivierung einiger Enzyme beteiligt. |
| Kohlenhydrate | Alle Kohlenhydrate werden letztendlich mit Hilfe von Sauerstoff (aerober Stoffwechsel) oder ohne Sauerstoff (anaerober Stoffwechsel) zu Glukose-Einheiten abgebaut. Durch ihre Verbrennung werden im Körper Energien freigesetzt die zu höheren Leistungen befähigen. |
| Kupfer | Das Spurenelement ist an der Bildung der roten Blutkörperchen beteiligt und spielt aber auch eine Rolle beim Pigmentstoffwechsel. Außerdem hat es Einfluss auf die Funktion des zentralen Nervensystems. Kupfermangel kann unter anderem zu einer verminderten Immunabwehr führen. |
| Kupfersulfat | |
| Luzernegrünmehl | Wird aus Medicago sativa L. (Luzerne) gewonnen (einer der ältesten bekannten Futterpflanzen) und enthält einen relativ hohen Anteil an Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Asche sowie Calcium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Natrium und Carotin. |
| Lysin | Aminosäure. Beeinflusst die Entwicklung der Epiphysenknorpel, die Milchproduktion und das Längenwachstum. Bei fehlen oder nicht ausreichender Gabe kann es zu Skelettmissbildungen, Zwergwuchs, Zyklusstörungen, Muskeldegeneration und Epiphysenschwund kommen. |
| Magnesium | Magnesium hat eine physiologische Funktion bei der Knochenbildung und beim Muskelstoffwechsel. Viele Enzyme benötigen Magnesium für ihre Aktivität. |
| Mangan | Essentielles
Spurenelement. Wichtig für das Wachstum der Knochen, vom Knorpelgewebe und für
die Bildung einiger Enzyme z.B. Glykosyltransferase, Arginase, Pankreasenzyme.
Außerdem ist Mangan für die Synthese und die Freisetzung von Insulin verantwortlich, sowie wie für Herstellung von Melanin und Dopamin. Mangan spielt auch eine Rolle bei der Verwertung von Vitamin B1 |
| Methionin | Aminosäure. Wichtig für den Leberschutz, Blutaufbau und den . Muskulaturaufbau. Des weiteren für Körper- und Haarwachstum. Bei Mangel kommt es zu Leberverfettung, Lebernekrose, Lezithin- und Muskelschwund, Haarveränderungen, Blutarmut. |
| Mineralstoffe | Wichtige Mineralstoffe
und Spurenelemente:
Kalzium Überschüssige Mineralien werden zum großen Teil über die Niere ausgeschieden, was bei Überdosierung zu Problemen führen kann. Zu beachten ist das die Anteile an Kalzium, Magnesium und Phosphor in einem Verhältnis von 4:2:1 zueinander vorliegen sollten. Ansonsten kann es zu Stoffwechselstörungen kommen. |
| Natrium | Aktiviert verschiedene Enzyme und reguliert reguliert im Organismus den Wasserhaushalt. Außerdem unterstützt es die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven. |
| Natriumchlorid | Speisesalz |
| Niacin | Ein Vitamin der B-Gruppe
das früher auch als Vitamin B3 bezeichnet wurde.
Es ist ein Sammelbegriff für Nikotinsäureamid und Nikotinsäure sowie die Coenzyme NAD (Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid) und NADP (Nicotinamid-Dinucleotid-Phosphat). Übernimmt wichtige Funktionen beim Eiweiß-, Fett- und Kohlehydratstoffwechsel und trägt zur Energiegewinnung bei. Es ist an vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt und hat auch antioxidative Wirkung. Niacin ist wichtig für die Regeneration von Haut, Muskeln, Nerven und DNS. |
| Nikotinsäure | siehe Niacin |
| Phenylalanin | Aminosäure. Wichtig für Pigment- und Blutbildung. Weiterhin hilft es beim Hormonaufbau von Adrenalin und L-Thyroxin. Ein Mangel führt zu Pigmentstörungen und zu Schilddrüsen- sowie Nebennierenfunktionsstörungen. |
| Phosphor | Kommt im Körper als Phosphat vor und ist für den gesamten Stoffwechsel verantwortlich. Weiterhin wird es zusammen mit Kalzium in Form von Hydroxyapatit in Knochen und Zähne eingebaut. |
| Proteine | Proteine (Eiweiße) sind für die Erhaltung der Körpersubstanz sowie für die Neubildung von Geweben, z.B. im Wachstum oder in der Reproduktionsphase. Proteine bestehen aus einer Vielzahl von Einzelbausteinen - den Aminosäuren - meist aus mehreren tausend davon. Zu wenig Proteine im Futter können die Kalzium- sowie die Phosphoraufnahme vermindern. |
| Rohasche | Rohasche enthält Mineralien und Spurenelemente, aber auch Verunreinigungen wie Ton und Sand. |
| Rohfaser | Zellulose, Pentosane,
Lignin
lösliche Rohfaser: Fermentation durch Colon-Bakterien führt zur Bildung von
kurzkettigen Fettsäuren und damit zur Senkung des ph-Wertes im Dickdarm. Rohfaser ist ein unverzichtbarer Bestandteil in der Ernährung. Pflanzen enthalten verdauliche und unverdauliche Fasern. Der nicht verdauliche (verholzte) Anteil dient als Ballaststoff und unterstützt die Weiterbewegung der Nahrung durch den Darm. Für die Aufspaltung des verdaulichen Anteils sind Bakterien nötig und es gibt dafür keine Enzyme die das übernehmen. Bei den Chinchillas entstehen (wie bei Meerschweinchen) durch bakterielle Fermentation im wesendlichen die Fettsäuren Essig-, Propion- und Buttersäure. Gleichzeitig findet ein Zusammenbau bakterieller Polysacharide statt, die dann dem Tier wieder zur Verfügung stehen. |
| Rohfett | besteht aus Triglyceride, Phosphatide, Wachse, Carotine, ätherische Öle, organische Säuren |
| Rohprotein | besteht aus Aminosäuren, Peptide, Glykoside. |
| Selen | Das essentielle Spurenelement spielt eine wichtige Rolle bei der Entgiftung des Körpers. Es ist fest an das Enzym Glutathionperoxidase gebunden. |
| Tryptophan | Aminosäure. Wichtig für die Milchproduktion, die Fortpflanzung, die Augen und die Haare. Ein Mangel kann Wachstumshemmung, Haarausfall (Haarschwund), Blindarmaufgasung, Augenveränderungen (z.B. Katarakt), Hodenschwund, absterben der Spermien, Durchfall, Zahnschmelzschäden hervorrufen. |
| Tyrosin | Aminosäure. Unterstützt die Funktion der Nebenniere, der Schilddrüse sowie der Hirnanhangsdrüse. |
| Vitamin A | Retinoide. Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin. Zu viel Vitamin A kann unter anderem für Leberschäden verantwortlich sein. Deswegen sollte der Vitamin A Anteil im Futter nicht zu hoch sein. ß-Karotin ist eine Vorstufe von Vitamin A und wird bei Bedarf im Körper in Vitamin A umgewandelt. ß-Karotin ist in Karotten und vielem Gemüse enthalten. |
| Vitamin B1 | Thiamin. Trägt unter anderem dazu bei das der Körper Nahrung in Energie umwandeln kann. Außerdem übernimmt es bestimmte Funktionen im Nervensystem. Ein Mangel kann unter anderem zu Krampfanfällen führen. |
| Vitamin B2 | Riboflavin. Vitamin B2 ist ein Komplex aus mehreren Vitaminen: Riboflavin, Folsäure, Niacin und Pantothensäure. Als Coenzyme übernehmen die vier Vitamine wichtige Funktionen im Energie- und Proteinstoffwechsel. Sie kontrollieren auch im Nervensystem bestimmte Hormone. |
| Vitamin B6 | Pyridoxin. Aktiviert Aminosäuren die mit Hilfe von Vitamin B6 in körpereigene Proteine eingebaut werden können. Es beeinflusst die Blutgerinnung und unterstützt das Immunsystem bei seiner Arbeit. |
| Vitamin B12 | Cobalamin. Wichtig für die Bildung
roter Blutzellen. Weiterhin wichtig für das Nervensystem und des Eiweißstoffwechsels.
Hilft Homocystein in Methionin umzuwandeln. Zur Synthese von Vitamin B12 werden die Aminosäuren Methionin und Lysin benötigt. |
| Vitamin C | Antioxidans. Von
Menschen, Affen und Meerschweinchen wird es benötigt, da diesen ein Enzym für
die Biosynthese im laufe der Evolution verloren ging. Wie es sich bei
Chinchillas verhält weiß ich nicht. Normalerweise bilden andere Tiere es
selber.
Es wirkt als Coenzym bei der Produktion von Bestandteilen des Bindegewebes, der Zähne, dem Zahnfleisch, dem Blut und den Knochen. |
| Vitamin D3/Vitamin D2 | Vitamin D3 =
Cholecalciferol. Wird unter Einwirkung von UV-Strahlen in der Haut gebildet und in zwei Hydroxylierungsschritten zunächst in der Leber und dann im Nierengewebe
in seine biologisch aktive Form 1,25-Dihydroxy-cholecalciferol (1,25 DHCC) überführt.
Neben der physiologischen Produktion in der Haut kann Colecalciferol mit der Nahrung oder als Pharmakon zugeführt werden.
Es kommt überwiegend in tierischen Fettgeweben und Leberölen aller Fische vor.
Wird Vitamin D3 längere Zeit überdosiert, erhöht sich der Calciumspiegel im Blut und es treten Vergiftungserscheinungen auf. Vitamin D2 = Ergocalciferol Vitamin D wird im Fettgewebe gespeichert und hat daher eine lange biologische Halbwertszeit. |
| Vitamin E | Tocopherole. Antioxidans. Spielt beim Fettstoffwechsel eine wichtige Rolle. Depotfette, Membranfette und Fettproteine können durch die so genannte Lipidperoxidation abgebaut werden. Es unterstützt den Eiweißstoffwechsel und verhindert das Verklumpen von Blutkörperchen. Ein Mangel kann zu Sterilität, Verwerfen und Totgeburten führen. Abgesehen von Sterilität können bei niedrigen Vitamin E - Spiegeln auch Muskelatrophie und Muskelschwäche auftreten. |
| Vitamin K | Vitamin K1 kommt in fast allen Grünpflanzen vor. Vitamin K2 wird im Darm gebildet. Vitamin K beschleunigt die Blutgerinnung, indem es sich an der Synthese von Gerinnungsfaktoren beteiligt. Durch eine "Zusammenarbeit" mit Proteinen und Kalzium beeinflusst es auch die Bildung und Erhaltung der Knochen. Vitamin K1 und K2 sind fettlöslich. Ein Vitamin-K-Mangel entsteht selten. Er wird normalerweise nur durch Krankheit oder die Einnahme von Medikamente (z.B. Antibiotika) hervorgerufen. Durch falsche Ernährung ist es normalerweise nicht möglich einen Mangel zu bekommen da Vitamin K1 durch die Nahrungskette fast überall drin enthalten ist. |
| Vitamin K3 | Auch Menadion oder je nach Zustandsform auch Menadion-Natriumbisulfit genannt. Im Gegensatz zu Vitamin K1 und Vitamin K2, die fettlöslich sind, ist Vitamin K3 (künstlich hergestellt) wasserlöslich und in Lebensmitteln verboten, da es einige heftige Nebenwirkungen hervorrufen kann und unter Umständen zum Tode führt. Im Tierfutter sind aber hier keine Beschränkungen auferlegt. |
| Wasserlösliche Vitamine | die wasserlöslichen Vitamine (C, B-Komplex) können nicht - auch nicht in geringem Umfang - gespeichert werden, so dass eine kontinuierliche Zufuhr notwendig ist. |
| Zellulose | Zellulose ist ein
weiteres pflanzliches Kohlenhydrat. Es besteht aus Glukoseeinheiten, die über
Quervernetzungen miteinander verbunden sind und dem Molekül eine starre,
komplexe Struktur verleihen. Zellulose und bestimmte andere in Pflanzen
vorkommende komplexe Polysaccaride sind unter dem Überbegriff Fasern
zusmmengefasst. unlösliche Kohlenhydrate ( Rohfaser = Zellulose, Hemizellullose) Rohfaser, auch genannt Nahrungsfaser oder Gesamtnahrungsfaser Nahrungsfaser: Zellulose: ß-glykosidisch verknüpfte Glukosemoleküle. Die Zellulose ist Stütz- und Gerüstsubstand der Zellwände. Hemizellulosen: - enthalten neben Glukose noch weitere Bausteine, wie Pentosane und Hexosane. Sie sind der chimische Baustoff des Holzes. Pektine: Polygalakturonsäure, kommt in pflanzlichen Futterbestandteilen und dabei besonders in Früchten vor, ihre biologische Bedeutung liegt in ihrem Wasserbindungsvermögen und der Fähigkeit zur Gelbindung. Lignin: verholzender und festigender Bestandteil des Holzes, der in das Zellulosegerüst eingelagert ist. Im Gegensatz zu Zellulose und Hemizellulose läßt sich Lignin nicht hydrolisieren. Gummi- und schleimartige Stoffe: Stoffe, die chemisch zu den Polysaccariden zählen. Auch sie sind pflanzlicher Herkuft und haben diätische Wirkungen im Sinne von "Faser". |
| Zink | Wichtiger Faktor von enzymatischen Prozessen im Stickstoff-Stoffwechsel, setzt die Resorption von Kupfer herab. Zink ist zudem wichtig für eine funktionierende Immunabwehr sowie auch für die Geschmackswahrnehmung. |
| (Quellen : Menschennahrung.de Medicin Worldwide einige Bücher sowie meine Lieblings-Seite nämlich die von Frau Meier :-) Desweiteren möchte ich mich auch bei Tina für ihre Hilfe bedanken! Weitere Quellen: Link Theas Page) | |
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